Freitag, 3. September 2004
Luxo Tuning.
Zur Abwechslung gibts heute mal Technik: Case modding. Haben sie sich auch schon gewundert, wieso manchmal der Akku, obwohl voll geladen, nur Stunden hält? Gleichzeitig fällt auf, dass die Luxo, wenn man sie aus der Tasche zieht, bereits eingeschaltet ist? Grund dafür ist der mit M bezeichnete Knopf auf der Rückseite, der etwas hervorsteht und unter ungünstigen Bedingungen die Luxo die ganze Zeit an lässt. Man muss den Knopf also flach feilen, so dass er bündig mit dem Gehäuse abschliesst.
Disclaimer: Man muss die Luxo hierzu komplett auseinanderbauen. Machen Sie diesen Eingriff nur, wenn sie sicher sind, hinterher wieder alles zusammen zu bekommen!
Man zerlege also die Kamera: Batteriefach auf, Akku raus. Die beiden silbernen Gehäuseschalen ab. Das schwarze Gehäuse aufschrauben, Platine losschrauben und vorsichtig beiseite drehen, um keinen Draht abzureissen. Der Knopf ist an der mit dem roten Pfeil gekennzeichneten Stelle und ist mit etwas Tesafilm gesichert. Wir nehmen ihn raus und feilen ihn vorsichtig flach. Immer wieder mal ins Gehäuse einsetzten (dazu die silberne Schale aufsetzen!) und kontrollieren, damit man nicht zuviel wegfeilt. Wenn man mit dem Resultat zufrieden ist, baut man die Kamera wieder zusammen, in der umgekehrten Reihenfolge wie beim Zerlegen.


Der Übeltäter: Der Knopf "M".


Luxosalat.


Hier sitzt der Knopf.


Besser ist das.

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Donnerstag, 2. September 2004
Vor ein paar Tagen habe ich mich noch über diese Diskussion amüsiert, und schon fällt mir eine CD mit folgendem Lied in die Hände:

Viel Spass beim Gugeln nach den lyrics *eg*

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Mittwoch, 1. September 2004
Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Manchmal haben Kurzmitteilungen ungewollt eine enorme Aussagekraft.

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Dienstag, 31. August 2004
Schön, mal wieder Schallplatten hören:

In einem Nürnberger Brocki* werden Platten rausgeramscht: LPs 20 ct, Maxis 10 ct, Singles 5 ct. Hab schon mal auf die Schnelle zugeschlagen, muss aber natürlich noch mal hin, mit etwas Zeit im Gepäck.
Edit: Alle weg. Hat wohl einer en bloc gekauft :-(

*) eigentlich: Brockenhaus. Schweizer Ausdruck für Second-Hand-Laden.

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Montag, 30. August 2004
Zungenbrecher.
Lustig: Dass die Rennstrecke in Francorchamps immer als "Spa" bezeichnet wird. Wahrscheinllich, weil die Reporter alle "Francorchamps" nicht aussprechen können.

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Sonntag, 29. August 2004
Lärmbelästigung.
So, heute gehen die Olympischen Spiele zu Ende, und morgen muss ich wieder arbeiten. Geht doch nix über gutes Timing.
Hat Deutschland eigentlich einen Olympia-Song? Ich glaube nicht. Mir ist zumindest noch keiner untergekommen. Die Schweiz hat da Pech gehabt. Eine Band namens "Gotthard" hat ein solches Lied verbrochen. Und das ist wirklich übel. Klingt etwa so, als hätte Pur "Worst Of Bon Jovi" eingespielt. Muss sowas eigentlich sein?

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Samstag, 28. August 2004
Hit the road Jack.
"Eine schöne Frau hat man nie allein" hat mal ein Arbeitskollege gesagt, und ich habe gelacht, damals. Jetzt komme ich mir vor wie in einem Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spiel, und gerade hat jemand eine Sechs gewürfelt und kommt genau auf das Feld, auf dem ich stehe...

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Freitag, 27. August 2004
Probefahrt.

Neues Spielzeug ausprobiert. 55 PS am Hinterrad. Lechz. Wenn die Raten für die Wohnung nicht wären...

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Freitag, 27. August 2004
Schweiz. Text.
Es hätte alles so schön werden können. Aber das Wetter war anderer Ansicht. Schon auf der Anreise machte ich Bekanntschaft mit einem mehrere-Millionen-Franken-Sachschaden-Unwetter, und das keine 50 km vor dem Ziel. Ich hatte wirklich Angst, von den Windböen von der Autobahn gepustet zu werden. Was also tun, wenn man vom Regen in einem Mobilheim eingeschlossen wird?
Ein guter Urlaub zeichnet sich ja dadurch aus, dass man nicht zum Lesen der mitgebrachten Bücher kommt. Ich hatte meine beiden schon nach ein paar Tagen durch.
Ich entwickelte mich also zum Olympia-Experten. Marcel Fischer, Nagwa el Desouki, Roger Federer, Paul und Martin Laciga, Flavia Rigamonti, Mike Kurt, Karin Thürig...was die Namen sagen ihnen nichts? Das sind alles mehr oder weniger erfolgreiche Schweizer Athleten. Fasziniert hat mich auch, dass die Sportberichterstattung in Schwyzerdütsch erfolgte, und ich konnte mich eines Schmunzelns nicht erwehren, wenn Matthias Hüppi beispielsweise einen Bericht über die "Drütusig-Metr-Verfolgig" ankündigte.
Spassig war auch, Filme auf TSR anzuschauen: Mission Impossible II, sprich "misjoh äpossibl döö", oder "un cas pour deux" mit "Matüla"...
Naja ganz so schlimm war das Wetter dann doch nicht, und ich konnte den einen oder anderen Ausflug starten, zwischen Wolkenbruch in den französischen Bergen und einer traumhaften Aussicht vom Chasseral, Stadtbummel in Neuenburg, Bern und Solothurn (wunderschöne Altstadt. Tipp!), einer Wanderung durch die Areuse Schlucht und zum Creux du Van sowie einer kleinen Pässe-Rundfahrt im Berner Oberland. Und ich war schwimmen im Neuenburger See, was ich ja vor zwei Jahren nicht geschafft habe.
Die Schweizer sind ja auch recht künstlerisch veranlagt, ständig ist irgendwo eine kleine Galerie, oder es wird Kunsthandwerk feilgeboten. Und im öffentlichen Raum werden auch immer Kunstwerke ausgestellt, die in Deutschland sicher zu heftiger Diskussion geführt hätten.
Schweizer Städte sind generell schöner als deutsche, was daran liegt, dass im Krieg nichts zerstört wurde. Das feit nicht gegen die eine oder andere Bausünde, aber so Anblicke wie Hanau, Schweinfurt oder die Nürnberger Fussgängerzone bleiben einem erspart.
A propos Nürnberg: bei meiner Heimkehr fiel mir wieder mal auf, was für ein stinkendes Dreckskaff Nürnberg ist. Ich will wieder weg!

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Mittwoch, 25. August 2004
Schweiz. Bilder.

Kaffee-Automat mit Riesen-Auswahl. Und teuer. War aber noch in Deutschland.


Der Beitrag der Scweiz zur Diskussion um die Rechtscreibreform.


Die Schweizer malen die Fahrtziele gern auf den Strassenbelag.


Heisst auf Deutsch Weidrost und stellt ein Gitter auf der Strasse dar. Kühe gehen da angeblich nicht rüber. Und es scheppert fürchterlich, wenn man nebendran steht und ein Auto drüber fährt.


Die angegebenen Wander-Zeiten sind nichts für Flachlandtiroler.


Meinen Fuss hab ich mir kaputtgemacht. Zum Glück erst nach der Wanderung.


Die Schweizer fahren gern mit einer Dampflok im Hochgebirge rum.

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