Mittwoch, 13. April 2005
Pimp my bicycle.
Das nächste Projekt steht ins Haus, nachdem das Peugeot-Rennrad verkauft ist: ein Klapprad:


Ist-Zustand.

Geplant ist ein krasser-Total-Umbau, wobei die Details noch nicht feststehen und sich wahrscheinlich im Lauf des Umbaus so nach und nach ergeben. Sicher ist nur: Die Grundfarbe wird mattschwarz, mit einer Kontrastfarbe. Momentaner Favorit ist gelb, wobei rot oder orange auch noch nicht aus dem Rennen sind. Hängt in erster Linie von der preiswerten Verfügbarkeit der Anbauteile ab. Und die coole Duomatic-Zweigangnabe bleibt. Nicht zuletzt, weil man aufgrund der Rahmenkonstruktion keine Felgenbremse hinten anbringen kann. Und vorn denke ich über eine Scheibenbremse nach...


So etwa solls werden.

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Donnerstag, 7. April 2005
Gruppenzwang.
Go to Google Image Search. Type in your answers to the following questions and post one image result for each.

1. Place where you were born:

2. Place where you live now:

3. Favorite cartoon:

4. Favorite food:

5. Favorite drink:


6. Currently your favorite song:

7. Favorite smell:

8. Favorite shoes:

via Frau Kaltmamsell.

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Mittwoch, 6. April 2005
Radpflege.
Die Fahrradsaison steht vor der Tür, und wir ergreifen die Gelegenheit und bringen unser Rad auf Vordermann. Heute: Wir überholen unsere Klickpedale. Als Beispiel dient ein Modell von MKS. Vorgehensweise:
1. Pedal zerlegen.
2. Alle Teile reinigen.
3. Pedal wieder zusammenbauen.


Vorher.


Die Einzelteile.


Nachher.

Ein paar Tipps noch:
Beim Zerlegen merken, wie die Teile zusammen waren, damit man auch alles wieder richtig hinbekommt. Und die Pedale nacheinander zerlegen, nie gleichzeitig. Einerseits kann man so immer gucken, wie es gehört, und man versucht nicht aus Versehen, ein Teil vom linken Pedal ans (spiegelverkehrte) rechte zu bauen...

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Donnerstag, 24. März 2005
Wagenpflege.
Nein, ich bin nicht unter die jede-Woche-Autowasch-Spiesser gegangen. Aber ich hatte noch einen Gutschein für eine Wagenwäsche rumliegen, den ich letztes Jahr wegen langer Wartezeit beim TÜV bekommen habe, und den ich heute einlösen wollte. Ich war ja erst zweimal vorher in meinem Leben mit dem Auto in der Waschstrasse (immer, wenn es für umme war): Das erste Mal Ende der 80er, als eine Waschanlage neu aufgemacht hatte und das zweite Mal, als bei der Sondermüllanlage in Schwabach irgend eine Staubwolke entwichen ist, und das ist locker schon zehn Jahre her. Dementsprechend aufgeregt war ich auch (ich weiss, Autowasch-Routiniers können sich ein Grinsen nicht verkneifen). Bloss nix falsch machen. Man blockiert die Anlage oder setzt sie ausser Betrieb, weil man einen dummen Anfängerfehler gemacht hat, und alle stehen rum und sind sauer und zeigen mit dem Finger auf einen - ein Albtraum! War dann aber alles halb so schlimm. Die Antenne hatte ich in weiser Voraussicht schon vorher abgebaut. Und es wird alles auf grossen gelben Tafeln erklärt, und der Auto-vorher-mit-Reinigungsflüssigkeit-einsprüh-Arbeiter winkt einen lässig bis an die Stelle, wo man den Motor ausmachen und den Gang rausnehmen muss. Dann geht alles wie von selber. Das Auto wird wie von Geisterhand under mit lautem Brummen kreisenden Bürsten durchgezogen. Anschliessend wird das Auto mit heisser Luft getrocknet.

Das wars schon! Mit der Selbstsicherheit, die einem eine fehlerlose Performance verleiht, bin ich dann ganz cool in eine der Parklücken gefahren und habe die Antenne wieder montiert. Den Hinweis, die Staubsauger zu nutzen, habe ich allerdings ignoriert.

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Mittwoch, 23. März 2005
Null-eins.
Aus der Abteilung Nerd-Spielzeug:


Die Binär-Uhr.

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Donnerstag, 17. März 2005
Sonne, Freiheit.
Der Frühling weht sein blaues Band...oder so ähnlich. Treten sie näher, Herr Frühling, und nehmen sie Platz. Bleiben sie doch ein Weilchen, sie sind ein angenehmer Zeitgenosse mit ihrem sonnigen Wesen. Der Herr Winter ist ja jetzt endlich weg, nicht ohne uns am letzten Wochenende zum Abschied noch mal kräftig vor die Tür zu kotzen. War ja auch nicht mehr auszuhalten, der wollte seinen fetten Arsch ja auch gar nicht beiseite räumen.

Gestern bin ich zum ersten mal in diesem Jahr ohne Handschuhe Fahrrad gefahren. Und heute gleich mit dem Motorrad in die Arbeit. Hach, und damit man nicht vor Glück zerplatzt, ist hier in der Firma die Klimaanlage noch auf Winter (Aussentemperatur plus 30ºC) eingestellt, tropf, tropf, von der Stirne rinnen muss der Schweiss.

Zum Glück schmelzen die trüben Gedanken genauso schnell wie die dreckigen Schneeklumpen in der Sonne. Mich haben die letzten Wochen daran erinnert, als wir mal wegen Streiks auf einer Insel festsassen. Was ist denn das Gegenteil von Aufbruchstimmung, gibt es da ein Wort dafür? Die Ungewissheit, wann endlich was passiert, ist unerträglich. Umso schöner das befreiende Gefühl, wenn es endlich losgeht. Ich glaube, ich mache heute eher Feierabend...

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Mittwoch, 9. März 2005
Damals.
Gerade eben, spontaner Nostalgieanfall: Wann haben sie das letzte Mal einen Tonkopf mit Q-Tips und Spiritus gereinigt? Ich kann mich jedenfalls nicht mehr daran erinnern.

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Sonntag, 6. März 2005
Zivilisationskrankheit.
Ich bin ja froh, dass ich nicht der einzige bin, der nicht shoppen kann. Meine Einkäufe interessieren in der Regel nur eine Person, und die ist dann in der Nähe, so dass man sich per VoA* abstimmen kann.

*)Voice over Air. Veraltetes Protokoll aus der Zeit, als es noch kein Internet gab

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Freitag, 4. März 2005
Go-go-gadget.
Die hundert coolsten Gadgets aller Zeiten, via hier:

(Alle, die ich nicht mehr habe, sind kursiv. Alle, die ich nicht direkt habe, sondern was ähnliches, in Klammern.)

(99. Red Swingline Stapler)

Hier habe ich nur einen Novus in tirpitzgrau. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen, um auf den köstlichen Film "Office Space", zu Deutsch "Alles Routine", hinzuweisen. Eine Komödie über die IT-Branche und den alltäglichen Hass auf den Job. Ein verkanntes Juwel, völlig zu Unrecht nur ein Geheimtipp. Ach, den roten Swingline-Tacker kann man, wer hätts gedacht, hier bestellen.
PS: Beim Quiz habe ich 70. Jemand mehr?

98. Pez Dispenser

Ist für uns Deutsche wohl nicht so spektakulär wie für die Amis. Ich denke, hier hat so ziemlich jeder als Kind einen gehabt. Die Frage lautet: Wer hat ihn immer noch?

81. Zippo Lighter

Sogar zwei. Habe ich auf ebay vertickt, nachdem ich mit dem Rauchen aufgehört hatte.

80. Fisher Space Pen.

Ich weiss gar nicht mehr, wo ich den her habe, so alt ist der schon. Lässt sich aber platzsparend zusammenstecken und ist deshalb immer in meinem Rucksack, wo er, im Gegensatz zu billigen Plastik-Kugelschreibern, stets einsatzbereit ist.

72. Master Padlock

Schützt meinen Kellerraum vor unbefugtem Zugriff. Zufallskauf, damals im Baumarkt. Ich hätte genausogut ein Abus oder Burg gekauft.

(64. U.S. Army Can Opener)

Nur das deutsche Äquivalent, den Wanderfreund. Hey, was heisst "nur"! Der taugt bestimmt mehr und kommt mit Kapselheber!

63. Maglite Flashlight

Zwar nicht die Angeber-Version mit fünf Monozellen, dafür hab ich auch noch ein kleines (nicht im Bild).

38. Sandisk Compactflash Card

Widerspricht IMHO der Gadget-Definition ("not a subset of another device"), aber nichtsdestotrotz habe ich eine. Reiner Zufall ist aber, dass das seinerzeit gekaufte Exemplar wirklich von Sandisk ist.

25. Nintendo Gameboy.

Auch hier: sogar zwei. Einer mit Gehäuse aus transparentem Plastik. Der andere, siehe Bild, mit dem coolsten Zubehörteil überhaupt: der Gameboy Camera!

20. Swiss Army Knife

Sogar die Camping-Version. Mit Korkenzieher!

(14. Sony CDP-101 CD Player)

Für uns Europäer gilt natürlich der zweite im Bunde, nämlich Philips, als DER Erfinder der CD, und die hatten damals den um Längen cooleren CD-100 am Start. (Abgebildet ist der bis auf die Lackierung baugleiche Grundig CD-30, natürlich mit "Like A Virgin". Das Gerät funktioniert heute noch!)

11. Polaroid Land Camera

Eine Polaroid 320, welche aber mal verkauft wurde, als ich meine Kamerasammlung ausgemistet habe.

4. Motorola Star Tac

Das hatte ich allerdings nicht lange, Klar war das winzig mit dem Originalakku, aber man kam mit dem Laden nicht hinterher. Erst wenn man es mit dem Knubbel-Akku vorn und dem Huckepack-Akku hinten in einen faustgrossen Klotz verwandelt hat, kam man auf akzeptable Laufzeiten. Und die Bastelei jedesmal, wenn ein Anruf kam: die spillerige Antenne rausziehen, aufklappen, grüne Taste drücken. Man hat sich ja in den verwirrenden Menüs nicht zurecht gefunden, und die rote und die grüne Taste falschrum, das macht Motorola noch heute :-(

Ich habe also 10 Sachen von der Liste.

Klar gäbe es noch zu dem einen oder anderen Punkt was zu sagen, weil er zu allgemein gehalten ist (23, 24), wo man ein ähnliches (3, 55, 68 73) bzw. ein gleichwertiges Konkurrenzprodukt (17, 67, 74) hatte. Und ich mache mir jetzt auch nicht die Mühe aufzuschreiben, was IMHO noch in die Liste gehört hätte...

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Donnerstag, 3. März 2005
Das unmögliche Möbelhaus.
So, jetzt haben wir auch mal unseren Antrittsbesuch beim Pornolutz absolviert. Verkehrschaos gab es keines, aber man ist auch nicht auf Besucher eingerichtet, die mit der Strassenbahn kommen. Die müssen nämlich fast komplett um den Riesenklotz herumlaufen, um zum Eingang zu gelangen. Die Auswahl unterscheidet sich kaum von anderen Häusern dieser Art. Über die unglückliche Namenswahl, die Leuten aus dem englischen Sprachraum die Lachtränen in die Augen treibt, möchte ich mich nicht auslassen. Und saunaartige Temperaturen, Shakira aus den Boxen und grenzwertiges Mineralwasser im Restaurant sind nicht eben dazu angetan, den Besucher im Haus zu halten.

Im gleichen Gebäude befinden sich noch die Läden "Mömax" und "Möbelix" (wieso hat man die, dem Zeitgeist folgend, eigentlich nicht "Mömaxx" und "Möbelixx" genannt?). Das Mömax-Logo ist auch ein Paradebeispiel dafür, wie man es nicht macht. Ich dachte nämlich lange Zeit, der Laden hiesse Möma, und der rosa Klecks ist ein, nunja Klecks, von der Art, wie sie in den Achtzigern auf Polos und Fiestas pappten. Das Sortiment ist an der schwedischen Konkurrenz orientiert und bietet kein Aha-Erlebnis. Am härtesten ist der Billigheimer Möbelix, wo massenweise Wixvorlagen für Buche-Nachbildung-Fetischisten unters Volk gebracht werden sollen.
Und so manche(r) fuhr wochenlang an dem Gebäude vorbei, um zu merken, dass das riesige rote Gebilde davor einen Stuhl darstellt...

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